Steuerberater werden

Steuerberater sein wollen

"Der Beruf des Steuerberaters wird freiberuflich ausgeübt. Der Steuerberater ist ein unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege. Das Berufsbild ist ausgerichtet auf den Vorrang der persönlichen berufsspezifischen Leistung vor den wirtschaftlichen Aspekten der Tätigkeit. Es ist geprägt durch die unabhängige und unparteiliche Erfüllung der den steuerberatenden Berufen übertragenen Aufgabe, eine umfassende Hilfeleistung in Steuersachen zu gewährleisten. Die Steuerberatung ist ein Teil der Rechtsberatung; die damit verbundenen Berufsaufgaben dienen der Steuerrechtspflege, einem wichtigen Gemeinschaftsgut." (aus Wikipedia)

Wer Steuerberater ist, kann sein Leben eigenverantwortlich und frei gestalten und dabei auf ein gutes Einkommen hoffen.

Steuerberater haben mit den verschiedensten Menschen aus allen möglichen Branchen zu tun. Sie bekommen durch Ihre Arbeit tiefe Einblicke in deren Denkweisen, Sie sind oftmals über Jahre der engste Vertraute in finanziellen Angelegenheiten. Sie sind von Anfang an dabei und begleiten Ihre Mandanten auf deren Lebensweg. Das ist neben dem guten Einkommen und der hohen Achtung Ihres Arbeit auch ungemein spannend.

Wir denken, dass sind gute Gründe, um mit der GFS Steuerberater werden zu wollen. Auch wenn die Steuerberaterprüfung eine starke Hürde ist.

Über die Verdienstaussichten gibt der nachfolgende Artikel aus beruf-steuerberater.de Aufschluß.

Ein weiterer Grund Steuerberater zu werden, das Einkommen.

Wer die ersten Berufsjahre hinter sich und damit umfangreiche praktische Erfahrungen gesammelt hat, der kann nach bestandener Steuerberaterprüfung einen ordentlichen Sprung beim Verdienst machen. Insbesondere bei dieser Gehaltsstufe ist zudem ausschlaggebend, in welchem Unternehmen man arbeitet, denn größere Firmen/ Kanzleien zahlen mehr als kleine.

Das durchschnittliche Gehalt in den ersten Jahren als frischgebackener Steuerberater liegt zwischen 3.600 und 4.700 Euro. Aufgeschlüsselt nach Altersstufen ergibt sich danach aber dann ein recht unterschiedliches Bild, wenn man sich die Gehaltsvergleiche von Personalmarkt.de und Gehaltsvergleich.com anschaut:

Fazit: Der Verdienst als Steuerberater steigt mit zunehmender Berufserfahrung. Liegt man am Anfang der Karriere bei rund 4.000 Euro brutto pro Monat, können es nach 10-15 Jahren mehr als 8.000 Euro pro Monat sein. Realistisch ist dies, wenn man entweder eine eigene gut laufende Kanzlei eröffnet hat oder bei einem großen Unternehmen viel Verantwortung übernimmt, evtl. sogar mit Zusatzqualifikation wie dem Wirtschaftsprüfer-Abschluss.

Steuerberater-Ein Beruf mit großen Perspektiven.

Steuerberater Voraussetzungen, Steuerberater werden dürfen

Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten Steuerberater zu werden. Den praktischen und den akademischen Weg. Hier zeigen wir Ihnen die Voraussetzungen.

  • Steuerfachangestellte müssen 10 Jahre tätig sein, bis sie die Prüfung ablegen können. Wenn sie die Fortbildung zum/zur Steuerfachwirt/in oder zum/zur Bilanzbuchalter/in erfolgreich ablegen verkürzt sich diese Zeit auf 7 Jahre.
  • Akademiker müssen praktisch im steuerberatenden Bereich tätig gewesen sein, bevor sie die Prüfung ablegen können. Mit dem Bachelor sind dies 3 Jahre, als Master müssen sie nur 2 Jahre praktisch arbeiten.
  • Steuerbeamte können nach 7 Jahren die Steuerberaterprüfung ablegen.

Wenn Sie als Praktiker/in Ihre Zeit verkürzen wollen und die Chance zum Bestehen der Steuerberaterprüfung verbessern wollen, legen Sie die Fortbildungsprüfung ab.

Studium oder Fachangestellte

Egal, ob Sie studiert haben, oder schon seit Jahren in dem Beruf arbeiten. Die Entscheidung nun ersthaft die Steuerberaterprüfung anzugehen, ist ein Einschnitt in Ihrem Leben. Da ist es zwingend, dass Sie ihre nächsten Schritte gründlich planen. Die GFS hilft Ihnen dabei und bietet Ihnen alle notwendigen Elemente einer gründlichen Vorbereitung. Als Steuerfachangestellte können Sie Ihre „Wartezeit“ verkürzen, wenn Sie zuvor Steuerfachwirt/in oder Bilanzbuchhalter/in werden. Mehr hierzu finden Sie auf unseren Seiten steuerfachwirt-werden. eu und bilanzbuchhalter-werden.eu. Ein guter erster Schritt für alle zukünftigen Steuerberater ist es, sich frühzeitig und regelmäßig mit den aktuellen BFH-Urteilen und BMF-Schreiben zu beschäftigen. Damit verbessern Sie Ihre späteren Chancen zum Bestehen der Steuerberaterprüfung erheblich.

Der Fernkurs

Sie können bei der GFS den für Sie passenden Steuerberaterfernkurs belegen. Näheres finden Sie hier.

Lerner Sie unabhänging von Ort und Zeit. Die GFS bietet Ihnen hierfür unseren Onlinecampus.

Die Präsenzkurse

Aller Digitalisierung zum Trotz. Die allermeisten Kandidaten bereiten sich in Präsenzkursen auf die Steuerberaterprüfung vor.

Wenn Sie in Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig oder München wohnen, können Sie bei der GFS berufsbegleitende Abend- und Samstagskurse oder den Vollzeitkurs im Sommer belegen.

Unser erfahrenes Dozententeam bereitet Sie an ausgesuchten Fällen gezielt auf die Steuerberaterprüfung vor.

Klausurenkurse

Sie verbessern Ihre Chancen, die Prüfung zum Steuerberater zu bestehen erheblich, wenn Sie regelmäßig alle angebotenen Klausuren mitschreiben.

Viele erfolgreiche Kandidaten haben zusätzlich einen Klausurenkurs belegt, der möglichst nah am Original ist. Damit schließen Sie Ihre Wissenslücken, die jeder noch so gute Präsenzunterricht belässt.

Hier können Sie den für Sie geeigneten Klausurenkurs belegen.

Die komplette Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung mit der GFS

Auch vor und nach diesem Kern der Vorbereitung auf die schriftliche Steuerberaterprüfung lässt Sie die GFS nicht allein.

Wir bieten Vorkurse und die Vorbereitung auf die mündliche Steuerberaterprüfung natürlich auch an.

Und übrigends: Die Weiterbildung zum Steuerfachwirt/ zur Steuerfachwirtin ist eine sehr geeignete Vorbereitung.

Ihre GFS

… damit Sie Erfolg haben.

Steuerberatungsgesetz (StBerG) § 36 Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung

(1) Die Zulassung zur Steuerberaterprüfung setzt voraus, dass der Bewerber,

1.

ein wirtschaftswissenschaftliches oder rechtswissenschaftliches Hochschulstudium oder ein anderes Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung erfolgreich abgeschlossen hat und

2.

danach praktisch tätig gewesen ist.

Die praktische Tätigkeit muss über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren ausgeübt worden sein, wenn die Regelstudienzeit des Hochschulstudiums nach Satz 1 Nr. 1 weniger als vier Jahre beträgt, sonst über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren. Wurde in einem Hochschulstudium nach Satz 1 Nr. 1 ein erster berufsqualifizierender Abschluss und in einem, einen solchen ersten Abschluss voraussetzenden, weiteren Hochschulstudium nach Satz 1 Nr. 1 ein weiterer berufsqualifizierender Abschluss erworben, werden die Regelstudienzeiten beider Studiengänge zusammengerechnet; Zeiten der praktischen Tätigkeit werden berücksichtigt, soweit sie nach dem Erwerb des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses liegen.

(2) Ein Bewerber ist zur Steuerberaterprüfung auch zuzulassen, wenn er

1.

eine Abschlussprüfung in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf bestanden hat oder eine andere gleichwertige Vorbildung besitzt und nach Abschluss der Ausbildung zehn Jahre oder im Falle der erfolgreich abgelegten Prüfung zum geprüften Bilanzbuchhalter oder Steuerfachwirt sieben Jahre praktisch tätig gewesen ist oder

2.

der Finanzverwaltung als Beamter des gehobenen Dienstes oder als vergleichbarer Angestellter angehört oder angehört hat und bei ihr mindestens sieben Jahre als Sachbearbeiter oder in mindestens gleichwertiger Stellung praktisch tätig gewesen ist.

(3) Die in den Absätzen 1 und 2 geforderte praktische Tätigkeit muss sich in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden auf das Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern erstrecken.

(4) Nachweise über das Vorliegen der in den Absätzen 1 bis 3 genannten Voraussetzungen sind nach Maßgabe der Bestimmungen des amtlichen Vordrucks zu erbringen, der gemäß § 158 Nr. 1 Buchstabe a eingeführt worden ist. Der Bewerber hat diese Unterlagen seinem Antrag auf Zulassung zur Prüfung beizufügen.